Schreiben
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Schreiben ist für mich eine Form des Denkens.
Ich schreibe, um zu verstehen- und um sichtbar zu machen, was unser Wahrnehmen, Fühlen und Handeln prägt.
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Wir leben in Zeiten des Umbruchs.
Unsere Wirklichkeit verändert sich rasant, und mit ihr die Geschichten, die uns umgeben. Diese Narrative prägen unsere Weltsicht, unsere Identität und nicht zuletzt unser ganzes Leben, oft ohne dass wir sie bewusst erkennen. Dabei ist die Realität nicht fix, sondern immer im Entstehen aus Entscheidungen, Wahrnehmungen und Perspektiven - und jede Variante ist wahr in ihrer eigenen Logik.
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Meine literarische Arbeit setzt genau hier an.
Mit meinen literarischen Texten versuche ich, Distanz zur Gegenwart herzustellen, um ihre Mechanismen sichtbar zu machen.
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Die Literatur ist für mich ein Experimentierraum.
Ein Ort, an dem sich Wirklichkeit erforschen und zugleich neu entwerfen lässt.
Denn ich schreibe aus der Überzeugung heraus, dass Erkenntnis Handlungsspielräume erweitert und Freiheit schafft. Dass Menschen anders handeln und entscheiden, wenn sie verstehen, was sie prägt. Dass Sprache eine Wirklichkeit erzeugt.
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Meine Texte bewegen sich zwischen der genauen Beobachtung der Realität und dem Möglichkeitssinn.
Diesen Zugang nenne ich Idealistischen Realismus:
Er nimmt die Welt wahr, wie sie ist,
ohne sie darauf zu reduzieren.
Er zeigt Strukturen und Narrative auf,
um sie veränderbar zu machen.
Er erzählt nicht um zu beruhigen,
sondern um Perspektiven zu öffnen
und die mögliche Welt von morgen aufzuzeigen.
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Aktuelles Romanprojekt:
"DZM" (Roman, ca. 230 Normseiten, in Arbeit)
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